Erscheinungsbild - In der Welt der XiSha Pangma Tibet Terrier

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Für jede Hunderasse, die von der FCI (Federation Cynologique Internationale: sie ist der Dachverband für die nationalen Rassehundzuchtverbände ) anerkannt ist, wird eine Rassebeschreibung festgelegt. In der Fachsprache heißt diese Beschreibung Rassestandard. Darin wird der Idealtyp für die jeweilige Rasse definiert, und alle Zuchtbestebungen gehen dahin, diesem Idealbild  in der Wirklichkeit möglichst nahe zu kommen. Nachfolgend eine vereinfachte und gekürzte Form des Tibet Terrier Standards.

Der Tibet Terrier ist ein langhaariger, robuster Hund von mittlerer Größe und quadratischem Körperbau. Er ist lebhaft, gutmütig und wachsam, intelligent, mutig und treu.
Fremden gegenüber verhält er sich zurückhaltend. Ungestümes oder streitsüchtiges Verhalten ist unerwünscht.

Der Kopf
Der Kopf weist einen Schädel von mittlerer Länge auf, der nicht zu breit und grob ist.
Der Fang ist kräftig mit gut entwickeltem Unterkiefer, an dem sich ein kleiner, nicht übertrieben langer Bart befindet.
Der Nasenschwamm ist von schwarzer Farbe.
Die reiche und lange Kopfbehaarung fällt nach vorn  über die Augen.
Die Augen sind groß, rund und dunkelbraun, mit schwarzem Lidrand eingesäumt.
Die Ohren sind üppig behaart und werden hängend - aber nicht zu dicht am Kopf anliegend - getragen.
Das Gebiß schließt als Schere oder umgekehrte Schere
( Reibevorbiß ).

Die Gliedmaßen
Die Gliedmaßen sind gut bemuskelt, und die Bewegungen werden kraftvoll und mit viel Schwung ausgeführt.
Die Läufe sind stark behaart und gerade, Vorder- und Hinterläufe stehen parallel zueinander.
Die Kniegelenke sind gut gewinkelt.
Die Pfoten sind groß und rund mit flachen Fußballen.
Die Trittsiegel von Vor- und Hinterhand liegen auf gleicher Linie.

Die Rute
Die Rute ist mittellang, hoch angesetzt und wird fröhlich über den Rücken eingerollt getragen. Sie ist sehr üppig behaart. Ein Knick in der Rutenspitze kommt oft vor und ist erlaubt.

Das Haarkleid
Das Haarkleid ist doppelschichtig, das heißt, es besteht aus einer feinen Unterwolle mit darüberliegendem Deckhaar. Letzteres ist üppig und in der Textur weder seidig noch wollig. Die Haare sind lang, glatt oder gewellt, aber nicht lockig. Alle Farben und Farbkombinationen sind erlaubt mit Ausnahme von schokoladen- oder leberbraun.
Auszug aus dem Buch "Tibet Terrier"  von Karin Biala-Gauß
ISBN 3 8068 1990 4

Die Pfoten
Die Pfoten des Tibet Terriers sind groß, rund und flach, sie sind einzigartig und ein ganz besonderes Rassemerkmal. Die Ballen sind kräftig und zwischen den Zehen wachsen viele Haare. Diese einzigartige Pfotenkonstruktion ermöglicht es den Tibet Terrier sich durch die unwergsamen, felsigen Regionen seiner Heimat Tibet sicher zu bewegen. Mit seinen großen biegsamen Pfoten kann der Tibet Terrier greifen und sich an einem Felsen oder Wurzelgeflecht festhalten. Scheinbar mühelos klettert er einen Abhang hinauf um kurz darauf wieder herunter zu springen, oderer balanciert mit hoch erhobenen Kopf auf schmalen Felsen oder Abhängen herum. Die zweite wichtige Funktion dieser behaarten Pfoten ist der Schneeschuheffekt, die es dem Hund erlaubt, im tiefen Schnee nicht einzusinken und leicht vorwärts zu kommen.



 
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